Hotel am Tiergarten
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Schlosspark und Tiergarten am Wasserschloss Raesfeld

Nördlich des Schlosses befindet sich ein regelmäßig, geometrisch ausgerichteter Schlosspark. Ehemals diente der Schlosspark Repräsentationszwecken. Teile des Parks wurden auch als Küchengarten genutzt.

Ein herrliches Naturerlebnis bietet der historische Tiergarten am Schloss Raesfeld. Im Stil der Renaissance angelegt, ist der Tiergarten in seiner Grundstruktur erhalten. Hier finden sich ganz unterschiedliche Lebensräume. Teiche wechseln sich mit Heide, Feuchtwiesen und Wald ab.

Der Tiergarten ist öffentlich zugänglich und dient als Naherholungs­gebiet. Ausgedehnte Rundwanderwege führen vorbei an idyllisch gelegenen Teichanlagen bis zur Ruine der alten Wassermühle aus dem 18. Jahrhundert. Ein Lehrpfad informiert über Natur und Kultur am Wegesrand, wie die artesische Quelle des Welbrockbachs, die Mühlenruine oder die Bäume.

Der historische Tiergarten schließt im Westen unmittelbar an die Schlossanlage an. Er wurde von Alexander II. von Velen ab 1653 im Stil der Renaissance angelegt und ist in seiner Grundstruktur erhalten. Ein etwa 100 Hektar großes Gelände wurde etwa fünf Kilometer lang mit einem Wall aus aufgesetzten Palisaden eingefasst. Teiche, Heidefläche und Wald wechseln einander ab. Innerhalb des Tiergartens wurde ehemals sowohl heimisches Wild aber auch exotische Tiere gehalten. Bei einem Spaziergang kann der Besucher auch heute mit etwas Glück Rot- und Dammwild entdecken. Der Raesfelder Tiergarten gehört zu den ältesten erhaltenen Schlossgärten der Renaissance in Deutschland.

Die Landschaftsgestaltung im Stil der Renaissance zeigte sich am natürlichen Wechsel von typischen regionalen Landschaftselementen wie Buchenmischwäldern, Nadelmischwäldern und vereinzelten Erlenbrüchen, Weiden, kleinen Äckern und Heiden. Dabei zogen sich Bäche und Teichanlagen wie ein organisches Band vom Schloss im Osten nach Südwesten.

Mit der Verwaisung des Schlosses und dem damit einhergehendem starken Verfall im 18. und 19. Jh. geriet auch der Tiergarten in Vergessenheit und verwilderte. Der Wall ist zu zwei Dritteln erhalten, auf einer Flurkarte von 1824 fehlt jedoch bereits die Einfriedung mit Palisaden, so dass das Gelände spätestens seitdem seine Funktion als Tiergarten verloren hatte. Danach wurde das öffentlich zugängliche Waldgebiet nur forstlich genutzt.

In den 1990er Jahren wurde eine alte Karte der Gartenanlage aus dem Jahre 1729 wieder entdeckt. Nach der Jahrtausendwende wurden Teile des Tiergartens im Sinne der Gedankenwelt der Renaissance revitalisiert. So wurden eine Obstwiese, eine Heidefläche sowie Feuchtwiesen angelegt. Einige Bereiche wurden gelichtet, Gehölzgruppen gefällt und so Freiflächen geschaffen.

Der Tiergarten ist eingebunden in das European Garden Heritage Network.

(Quelle: Auszug aus Beitrag von Wikipedia zu Schloss Raesfeld)

Ausführliche Informationen auf:

Wikipedia und Akademie Schloss Raesfeld e.V.